Flugschüler segeln im Aufwind

Das Talent des jungen Azubi zum Zahntechniker kommt nicht von ungefähr, stammt Cornelius doch aus einer engagierten „Fliegerfamilie“. Bereits Großvater Andreas Schmidt und Mutter Claudia Egerer saßen aktiv hinter dem Steuerknüppel, und Bruder Jeremias erwarb erst Ende der vergangenen Saison die Segelfluglizenz.

Ausbildungsleiter Bernd Tauber konnte sich am Sonntag mit seinen Fluglehrern Lukas Flor und Jürgen Wisbacher auch noch über einen weiteren Erfolg freuen.

Michael Prüfer aus Dietenhofen bestand unter der Regie  von Werner Schwanitz vom Luftamt Nordbayern die praktische Segelflugprüfung und hat damit die letzte Hürde zum Erwerb des Luftfahrerscheins bezwungen.

Er habe zwar schon mit Begeisterung im Werksunterricht in der Schule Segelflugzeuge gebaut, erzählt der 57jährige Diplomingenieur, die Initialzündung für den Beginn der Segelflugausbildung sei aber erst im Sommer 2006 erfolgt, als er während eines Passagierflugs beim Fliegerfest des ACF die Welt aus der Vogelperspektive betrachten konnte.

Seitdem habe er seinen persönlichen Traum vom Fliegen verwirklicht.

Für die Höhepunkte im Leistungssegelflug sorgten einmal mehr Carsten Tietz und Jürgen Wisbacher, die am Sonntag vom Flugplatz Seckendorf aus trotz mäßiger Wetterbedingungen im mittelfränkischen Raum Streckenflüge von jeweils über 500 km bewältigten und dabei Schnittgeschwindigkeiten von 100 bzw. 80 km/h in die Wertung einbrachten.

Damit festigten sie die Spitzenposition des ACF in der Landesliga Bayern. In der bundesweiten Qualifikationsliga zum Aufstieg in die 2. Bundesliga sind die Fürther Segelflieger nach der 8. Runde auf Platz 8 abgerutscht, allerdings noch mit Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen.

Parallel zu den fliegerischen Aktivitäten laufen die Vorbereitungen für das Fliegerfest des ACF am 24./25. Juli bereits auf Hochtouren.

 

 

 

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